PANORAMA

Ärzte meinten, sie bildet sich ihre Schmerzen ein - Spätere PET-Scans zeigen Tumor-verseuchten Körper

Date October 7, 2019 14:22

Es erscheint so ungerecht, wenn junge Menschen (noch schlimmer - Kinder) an Krebs erkranken. Manchmal bleibt die Krankheit lange Zeit unbemerkt.

Die 24-jährige Georgia McLennan ist eine Krankenschwester aus Queensland, Australien. Sie besuchte drei Monate lang einen Arzt nach dem anderen. Sie alle zuckten ihre Achseln und insistierten darauf, dass sie sich alles einbilden würde. Sie meinten, sie habe ihren Job zu ernst genommen und wegen ihrem Alltag, wo sie den ganzen Tag von kranken Patienten umgeben war, sei ihr alles zu Kopf gestiegen.

Zum Glück machte Georgia einen PET-Scan. Das Bild zeigte, dass ihr Körper von Krebs durchsetzt war. Die Situation war sehr ernst. Die Ärzte vermuteten, dass das Mädchen in ein paar Tagen sterben würde.

Ich hatte nicht mal meine Mutter an meiner Seite, weil ich nicht wirklich besorgt war, dass es Krebs sei.

– erinnert sich Georgia.

Es begann alles mit Schmerzen in der Brust, die nach dem Silvester von 2017 auftauchten. Der Schmerz breitete sich im ganzen Körper aus, aber die Ärzte waren ihrer Besorgnis gegenüber skeptisch.

Ich ging ein- oder zweimal pro Woche zum Arzt. Es war zu diesem Zeitpunkt, als er fragte, ob es vielleicht alles meine Einbildung sei.

Alle Zweifel wurden durch Positronen-Emissions-Tomographie (PET) aus dem Weg geräumt. Sie hatte Tumoren an ihrer Milz und Leber.

Ein Hämatologe dachte anfangs nicht, dass es ein Lymphom sei, da ich nicht alle üblichen Symptome wie extremen Gewichtsverlust hatte.

Im Gegenteil, Georgia war so aufgebläht, dass sie schwanger aussah.

All diese Ärzte konnten nicht glauben, dass ich überhaupt überlebte und wie positiv ich war.

Georgia wurde ein Burkitt-Lymphom diagnostiziert - ein hochgradiges Lymphom. Es erstreckt sich über das Lymphsystem hinaus in das Blut, das Gehirn und die Hirnflüssigkeit. Es zeichnet sich durch eine extrem schnelle Wachstumsrate aus.

Drei Monate lang wurde sie einer Chemotherapie unterzogen und einmal wöchentlich wurden ihr Injektionen in ihre Wirbelsäule verabreicht. Am 17. August erhielt sie ihre 10. und finale Behandlung und der Krebs ist jetzt in Remission.

Warum hat Georgia beschlossen, ihre Geschichte mit der Welt zu teilen? Sie erhofft sich, dass die dadurch erregte Aufmerksamkeit auf die Krankheit jemandes Leben retten wird.

Wir wünschen dieser schönen, mutigen Frau eine vollständige Genesung, und dass diese schreckliche Krankheit für sie nur zu einer fernen Erinnerung wird. Und wir hoffen inständig, dass es eine Zeit geben wird, in der Krebs genauso einfach wie eine Erkältung behandelt wird.